23.04.2010
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Diese Spycherli können Sie per sofort kaufen .Diese sind original und werden
zerlegt und zu Ihnen nach Hause transportiert.
Bei Interesse rufen Sie mich doch schnell an.
MOBIL 0041 774375772 IMMER ERREICHBAR
od ++41 71 9833159
23.04.2010 M.Schönauer
.Abbau und Wiederaufbau könnte ich für Sie übernehmen.
Nähere Infos unter
004177 437 57 72  E-Mail
; oder
original erbaut 1721
Als Ferienhaus oder als Blickfang


restaurierter Spycher Grundmaße 3.50/3,50 2 Stöckig
sehen Sie dieses Spycherli doch bei uns an
wurde durch uns abgebaut, die Teile ersetzt die altersbedingte Schäden aufwiesen. Wird geliefert und auf Ihrem Grund aufgebaut.
kontaktieren Sie uns unter 004177 437 57 72 E-Mail
Berner Spycher -- ist neu an Lager ---
er kann restauriert und bei Ihnen wiederaufgebaut werden siehe Plan
Schwarzenburger Spycher ist nun abgebaut und wird restauriert, Wiederaufbau auf Ihrem Grundstück
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Herziger kleiner Luzerner Spycher zu verkaufen ca 3,50/4,00 m First 4,20
Wird geliefert und auf Ihrem Grund aufgebaut. Rufen Sie an ---- 0041 774375772 M.Schoenauer E-Mail
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23.04.2010 M.Schönauer
Hier möchte ich gerne diesen Spycher (Strengelbach) vorstellen der nun seinen endgültigen Standort gefunden hat.
Standort Wettingen .
Verkauft
Spycher Region Thun zu verkaufen
ab Platz unrestauriert ca. 5m/5m...
Hier möchte ich gerne diesen Spycher (Truebschachen)vorstellen der nun seinen endgültigen Standort gefunden hat.
Standort oberhalb Lommis Thurgau.
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Schatzkammern der Geschichte Zwei junge Emmentaler haben über 100 alte Kornspeicher erforscht – und dabei Erstaunliches zutage gefördert Einst bewahrten die Bauern darin Vorräte, Kleider und Geld auf – heute dienen die meisten Emmentaler Kornspeicher nur noch der Zierde. Jonas Glanzmann und Simon Röthlisberger haben die stummen Zeugen der Geschichte zum Sprechen gebracht. STEFAN VON BELOW Für viele Besucher gehören sie zu den Emmentaler Bauernhöfen wie die Löcher zum Käse: Die hölzernen Kornspeicher, oft mit ausgesägten Verzierungen, Inschriften oder Malereien versehen und mit Geranien geschmückt. Die Speicher sind aber nicht nur nett anzusehen, sie haben auch einiges über ihre Erbauer und deren Zeit zu berichten wenn man sie zum Sprechen bringt. Das können Jonas Glanzmann und Simon Röthlisberger so gut wie niemand sonst. Seit 1998 haben der 29-jährige Hochbauzeichner und der 30- jährige Zimmermann und Holzbautechniker in ihrer Freizeit sämtliche 109 Speicher der Gemeinde Lauperswil erforscht – und Erstaunliches zutage gefördert. Vom Geschichtsvirus befallen Angefangen hat es mit einem Gefallen: Im Frühling 1998 bat der Lauperswiler Dorfarchivar Hans Minder die beiden Baufachleute, für sein Buchprojekt ein paar Speicher aufzunehmen. Bald seien sie vom «Geschichtsvirus» infiziert worden, erzählen die jungen Forscher. In der Folge beschlossen sie, sämtliche Speicher der Gemeinde genau zu dokumentieren. Samstag für Samstag zogen die beiden mit Messgeräten, Zeichenblock, Digitalkamera und Computer los, um ein Gebäude nach dem anderen aufzunehmen. Anfänglich hätten viele Besitzer zurückhaltend reagiert, berichtet Glanzmann, «doch zum Schluss gabs Kaffee und Kuchen ». Dank ihrem Oberemmentaler Dialekt habe sich manche Türe geöffnet, auch wenn sie selbst längst nicht mehr in der Gegend wohnten. Auf ihren Streifzügen machten die beiden Speicherforscher manche kuriose Entdeckung. Einer der Speicher war seit 50 Jahren nicht mehr geöffnet worden: Die säuberlich aufgereihten Einmachgläser wiesen dicke Schimmelkragen auf, und die aufgehängte Hamme fiel schier aus der Schwarte. Das Sonntagsgewand aber hing noch immer an seinem Platz. Andernorts fand das Forscherduo Spuren von Einbrüchen, die 200 und mehr Jahre zurücklagen: In die Rückwand gesägte Öffnungen, die später mit Holz- und Altmetallstücken wieder verschlossen worden waren – Letzteres zum Schutz vor weiteren Einbrüchen, denn Eisensägen gab es damals noch nicht. Überhaupt lag die Sicherheit ihrer «Schatztruhen » den Bauern sehr am Herzen. So fanden Glanzmann und Röthlisberger nebst metallenen auch hölzerne Schlösser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, deren ausgeklügelter Mechanismus auch heute noch einwandfrei funktioniert. In vielen Fällen geben Inschriften teils fast bis zur Unkenntlichkeit verwittert – und Malereien weitere Hinweise auf die Erbauer der Kornspeicher. Wo sie fehlen, können die Freizeitforscher nicht selten aufgrund ihres Vergleichsmaterials eruieren, welcher Zimmermeister den Bau verantwortete. Zwar habe man ohne Pläne gebaut, erklärt Röthlisberger, jeder Meister habe aber seine eigene Elle gehabt. «Somit trägt jeder Speicher die Handschrift des Zimmermeisters », fügt Glanzmann hinzu. Die Kornspeicher spiegeln aber auch die wirtschaftliche Entwicklung des Emmentals. Die meisten der Lauperswiler Speicher stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Damals war der Kornanbau die Grundlage vieler Höfe, entsprechend gross mussten die Lagerkapazitäten sein. Kreide-, Rötel- und Bleistiftzeichen im Innern geben noch heute Aufschluss über die gelagerten Getreidemengen. Mit dem Aufkommen des Kartoffelund Rübenanbaus Ende des 18. Jahrhunderts nahm der Bedarf an Kellerräumen zu: Viele ältere Speicher wurden nachträglich unterkellert. Mit dem Siegeszug der Talkäserei verlor der Kornbau an Bedeutung und damit die Speicher. Als die Eisenbahn schliesslich um die Mitte des 19. Jahrhunderts das Emmental erreichte, wurden sie gänzlich überflüssig: Dank dem neuen Verkehrsmittel konnten Güter aller Art jederzeit problemlos herbei- und weggeschafft werden. Spannende Führungen Seit zwei Jahren machen die beiden Speicherforscher ihre Resultate mittels Führungen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Ausgehend vom Lauperswiler Dorfplatz lernen die Teilnehmer in einem zweieinhalbstündigen Rundgang einige der 109 Speicher in der Gemeinde kennen – darunter den ältesten aus dem Jahr 1611, der bis vor Kurzem völlig verbaut war und mittels Pneukran aus einem Bauernhaus herausgehoben werden musste. Einer der Speicher kann auch von innen besichtigt werden. Die alten Korntröge stehen noch heute der Wand entlang, daneben liegt griffbereit das Getreidemäss. Mit Hilfe eines Riegels lässt sich die Tür auch von innen verschliessen. Ob die Einrichtung einst zum Schutz vor Täuferjägern oder vor Napoleons Soldaten diente, lässt sich jedoch nicht mehr eruieren. Abgeschlossen ist die Speicherforschung für Glanzmann und Röthlisberger indessen noch lange nicht. Als Fernziel schwebt den beiden die Publikation eines Buches mit den Ergebnissen ihrer Arbeit vor. Bis dahin werde es aber sicher noch einmal fünf Jahre dauern, sagen sie – die Auswertung der Datensätze gestalte sich alles andere als einfach. Eine Ausweitung des Projekts auf andere Gemeinden steht dagegen nicht im Vordergrund. «Nach 100 Speichern ist es doch nicht mehr ganz so interessant wie am Anfang», meint Glanzmann schmunzelnd. [i] NÄCHSTE FÜHRUNG: Sa, 11. 9., 13.30 Uhr, Dorfplatz Lauperswil. Siehe auch www.kornspycher.ch. Ihr Hobby ist die Speicher-Forschung: Simon Röthlisberger und Jonas Glanzmann. MANU FRIEDERICH
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